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1. Antwort:
Als Besitzer einer Fanfare 100 habe ich die Erfahrung gemacht, daß diese
Box zumindest bei mir recht unkritisch auf das Abspielen von Repro-Platten
reagiert, anders als manch andere deutsche Box (Panoramic, Eltec etc), die
ich bisher testen konnte.
Auch fällt mir auf, daß insbesondere diejenigen Boxen tendenziell
kritisch auf Repro-Scheiben mit Sprüngen oder Rillenhängern reagieren,
welche die Platten senkrecht abspielen.
Bei der Fanfare 100 ist allerdings zu beachten, daß bei Verwendung der dünneren
Repros die Abspielhöhe der B-Seite in der Regel nicht mehr paßt. Der
Plattenstapel verschwindet buchstäblich "in der Versenkung",
und der Tonarm kann dann nicht mehr aufsetzen. Ich habe deswegen einen
Distanzring von etwa 12 mm Stärke angefertigt, der im Plattenkorb oben
auf den Singlestapel gelegt wird, damit der Plattenstapel wieder mit der
Chassisabdeckung fluchtet und der Tonarm aufsetzen kann.
Ich glaube, es gab damals ab Werk hierfür sogar mal Distanzringe, um die
Plattenunterschiede auszugleichen
2. Antwort:
Es gab für die Fanfare Modelle Distanzringe um das Höhenniveau
auszugleichen. Für die 100er Modelle sogar noch einen speziellen
Plattenring, der verhinderte, daß die Ausgleichscheiben beim Abwurf der
obersten Platte mit herunterfallen!
Das Modell 100 Stereo reagiert auf "neuere" Platten unkritisch,
da hier das ELAC KST 103 System verwendet wurde. Bei älteren Mono-
Kristallsystemen verhärtet im Laufe der Zeit der Auflagesteg (aus Gummi)
der Nadel, so daß eine leichte Auslenkung nicht mehr gegeben ist.
Bei enger geschnittenen Platten macht sich das durch ein Springen
bemerkbar! Man kann diese Störung übrigens auch bei älteren "Füllschrift"
(Telefunken/ Decca) oder "Minigroove" (Philips) Schallplatten
erkennen.
Bei senkrechten abspielenden Mechanismen (z.B. NSM, Seeburg) liegt der
Fehler oft an nicht richtig ausbalancierten Tonarmen oder verhärteten
Tonabnehmerkabeln!
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