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Funktion der
Motorkupplung im Seeburg Laufwerk
Scanbetrieb: der Motor ist an
den Laufwerksantrieb gekoppelt, das Laufwerk fährt hin und her. In
Ruhestellung ist lediglich der Motor ausgeschaltet, die Kupplung ist im
Eingriff.
Transferbetrieb: das Laufwerk wird fixiert, der Motor ist an den
Antrieb der Nockenwelle gekoppelt, die Platte wird in Spielposition
gehoben und festgeklemmt, der Tonarm wird auf die Platte gelegt und die
Kupplung wird gelöst. Nach dem Abspielen wird die Kupplung neuerlich in
den Transferbetrieb geschaltet und die Platte wird zurückgelegt. Danach
wird automatisch wieder in den Scanbetrieb geschaltet.
Spielbetrieb: dieser ist aktiviert, während die Platte abgespielt
wird. In diesem Zustand ist keine der Kupplungsteile im Eingriff.
Die Kupplung findet man auf der
Hinterseite des Laufwerks. Es ist eine vertikale Welle mit mehreren
Zahnrädern, die durch ein schräg verzahntes Zahnrad auf der
Plattentellerwelle angetrieben wird. Diese Welle ist zu sehen, wenn das
Laufwerk in der äußerst rechten Position steht, so daß das
Plattenmagazin die Sicht nicht versperrt. Das Kupplungsstück selbst ist
das zylindrische Teil mit einer breiten Nut in der Mitte und unten und
oben tiefe Kerben, in denen je ein Spannstift (durch die Welle) sitzt.
Dieses Teil ist verschiebbar.
Im Scanbetrieb wird es nach unten geführt, so daß die Kerbe den
Zapfen auf dem unteren Zahnrad mitnimmt.
Im Transferbetrieb wird es nach oben geführt, so daß der Zapfen
auf dem schräg verzahnten Zahnrad mitgenommen wird. Im Spielbetrieb
sollte dieses Teil genau in der Mitte laufen, so daß keiner der beiden
Mitnehmerzapfen berührt wird.

Seeburg
Kupplung
Modell
M100A |

Seeburg Kupplung ab Modell M100B |
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