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Frage:
Die Credit Unit der Seeburg V hat eine Add1, eine Add2 und eine Add6
Spule, die man den Münzschaltern zuordnen kann. Der Münzeinwurf
akzeptiert 10 Pf (oder 2x10 Pf), 50 Pf und 1 DM. Ich kann mir dafür
keine sinnvolle Zuordnung vorstellen. Vielleicht kann mir ja jemand auf
die Sprünge helfen.
Außerdem hat die Credit Unit eine Substract2 und eine Substract3 Spule,
denen man Singles oder LPs zuordnen kann. Das bedeutet, dass man im
Prinzip nur maximal 3 Platten für eine Münze auswählen kann. Stimmt das,
oder war eine Möglichkeit vorgesehen, dass man für eine Münze 6 Platten
auswählen kann?
Inzwischen habe ich noch etwas im (deutschen) Manual zu diesem Thema
gefunden. Dort steht, dass man eine Plattenseite für 20 Pf und 3
Plattenseiten für 50 Pf auswählen kann. Das würde bedeuten, dass nur die
Add2 und die Add6 Spule verwendet wird und der 1 DM Einwurf lahm gelegt
wird. Ist das korrekt?
Antwort:
Der 10-Pf-Schalter am Münzprüfer (ohne Wippe) betätigt die Add-1
Spule, der 50-Pf-Schalter die Add-6 Spule, und für die 1-DM-Münzen war
ein Impulsverdoppler zwischengeschaltet (vom Importeur "Pulsator"
genannt), so daß bei einer 1-DM-Münze 2x Add-6 hintereinander
durchgeführt wurde.
Mit der 10-Pf.-Wertung konnte man 20 Pfennig für eine Single oder 30
Pfennig für eine EP einwerfen, oder wenn 10 Pfennig Guthaben verblieb,
noch 10 Pf. nachwerfen für eine weitere Single-Wahl.
Diese Münzzuordnung war stark an der amerikanischen Münzwertung
orientiert und schien daher für unsere Verhältnisse etwas unflexibel...
deswegen wohl die Nachrüstlösung mit dem Verdoppler.



Bilder: Michael
Sommer
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