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Gleichrichter
Gleichrichter werden verwendet, um eine
Wechselspannung in eine pulsierende Gleichspannung umzuwandeln.
Sie gehören mit Umrichtern und Wechselrichtern zur Gruppe der
Stromrichter.
Es gibt verschiedene Arten von Gleichrichtern:
- Einweggleichrichter: richtet nur
eine Halbwelle der Wechselspannung
- Brückengleichrichter:
Zweiweggleichrichtung oder auch Graetzschaltung genannt
- Mittelpunktgleichrichter: beide
Halbschwingungen der Wechselspannung werden gleichgerichtet, wozu
ein Transformator mit einer Mittelpunktanzapfung notwendig ist, die
gleichzeitig einen Pol der gleichgerichteten Ausgangsspannung
bildet.
- Synchrongleichrichter: Einsatz
bevorzugt bei einer einer Ausgangsspannung von unter 4V
- Steuerbare Gleichrichter: es findet
nicht nur eine Gleichrichtung statt, sondern auch eine
Leistungsregelung
Selengleichrichter
Selengleichrichter haben - im
Gegensatz zu Gleichrichterröhren - keine zeitlich begrenzte Lebensdauer.
Im Vergleich zu Siliziumgleichrichtern haben Selengleichrichter einen
wesentlich höheren Innenwiderstand, der vor allem bei höherem Strom zu
einem höheren Spannungsabfall - und damit zu einer geringeren
Ausgangsspannung - führt.
Es kommt vor, daß sich im Lauf der Zeit der Innenwiderstand weiter
erhöht. Dies hat zur Folge, daß die Gleichspannung niedriger wird. |
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Gleichrichter in AMI
Netzteilen
von Karl Hobl
... ich verwende immer Brückengleichrichter mit
Alu - Gehäuse und 6,3mm Flachsteckeranschlüssen. Der Gleichrichter kann
sehr leicht mit einer Schraube in der vorhandenen Bohrung befestigt
werden. Diese Gleichrichter gibt es mit verschiedenen Spannungs- und
Stromwerten. Es ist jede Ausführung verwendbar, denn es ist selbst die
schwächste Ausführung mit 100V / 6A weit überdimensioniert. Es kann auch
die Plastikausführung aus dem
Online Shop verwendet werden. Bei diesem muß man die Anschlußdrähte
zu einem kleinen Ring drehen, um die Kabel anlöten zu können
Der Gleichrichter kann sehr leicht mit einer Schraube befestigt werden.
Die zwei Drähte vom Trafo kommen an die Wechselspannungsanschlüsse. Der
Draht zum Elko kommt an den Plus - Anschluß. Der Minus - Anschluß bleibt
frei. Die Drähte können direkt an die Steckerfahnen angelötet werden.
Man erspart sich dadurch den Einbau von Lötstützpunkten, die nötig
wären, wenn man normale Dioden einbaut. |