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Informationen von Axel Rosenberger
Wireless Systeme bei Fernwählern der 40er Jahre
Hierbei handelt es sich nicht um eine richtige Funkübertragung.
Funktioniert hat das System im Grunde wie heute die Babyphone:
Ein Langwellensignal (bei Wurlitzer gab es insgesamt 3 Wirelss-Systeme
zwischen 1940 und 1948 mit geringfügig abweichenden Trägerfrequenzen;
es waren ca. 150 kHz) wurde als Trägersignal mit den Pulsen der Wallbox
beaufschlagt.
Dieses Trägersignal wurde in die ganz normale Hausinstallation (US:
115V) von der Wallbox über deren Netzleitung eingespeist.
Die Jukebox holte sich dieses Trägersignal ebenfalls über deren
Netzleitung wieder aus dem Netz, filterte das Informationssignal (Pulse
der Wallbox) wieder aus dem Trägersignal mit Hilfe eines Art
"Radioempfängers" und speiste die Pulse in den Stepper ein.
"Wireless" bedeutet hier also, daß es keiner direkten
Verkabelung zwischen Wallbox(en) und Jukebox bedurfte, was für viele
Lokale sicher ein gutes Argument war sich doch auf eine Wallboxanlage
einzulassen, denn man kann sich ja vorstellen, daß mancher
Lokalbesitzer keinen Kabelsalat in seinem Gastraum haben wollte.
Bei uns hier funktioniert "wireless" zwar auch, bedarf aber
einiger "Anpassungen", denn bei uns befindet sich zwischen
Wallbox und unserer Netzleitung (230V) und auch vor der Jukebox ein
Vorschalttrafo.
Sowohl Wurlitzer, als auch Seeburg
hatte zu den Wireless-Wallboxsystemen parallel noch ein Wireless-System,
um Wandlautsprecher mit Musik "über die Steckdose" zu
versorgen.
Das Trägersignal lag bei Wurlitzer hier bei ca. 240 kHz, um Störungen
mit der Wireless-Wallboxanlage zu vermeiden.
Dieses Wireless-Music-System verfolgte Wurlitzer nur in den Jahren 1940
bis 1943.
In den ersten Jahren nach dem Krieg gab es nur noch das
Wireless-Wallbox-System für die Modelle 1015, 1080 und 1100.
Ich habe einmal bei einem Sammler im Süden Arizonas einen
Wireless-Lautsprecher an einer W950 erleben dürfen:
Beim Einschalten der Anlage knistert es ganz leise aus dem Lautsprecher
wie in einem alten Radio, das nicht ganz sauber abgestimmt ist.
Ertönt aber die Musik kann man kaum glauben, daß dieser Klang
"aus der Steckdose" kommt.
vor 1941:
Drahtgebunden:
Stepper Modell 304 + nachrüstbarer elektr. Selector (Modell 300/301/301B) für
W24, W500, W600, W700, W800
Wallboxen:
310 (multiwire, kein Stepper, nicht wireless aufrüstbar, 5 Cent Einwurf, Ausführung
in Nickel)
320 ("sweet music", 2-wire, 5 Cent Einwurf, Ausführung in Nickel)
330 (barbox, 2-wire, 5 Cent Einwurf, Ausführung in Holz und maseriertem Metall)
331 (barbox, 2-wire, 5 Cent Einwurf, Ausführung in Holz und maseriertem Metall)
332 (barbox, 2-wire, 5 Cent Einwurf, Ausführung in Holz und maseriertem Metall)
Wireless:
Model 305 Wireless Receiver und Modell 360 Wireless Transmitter + nachrüstbarer
elektr. Selector (Modell 300/301/301B)
1941 bis 1943:
Drahtgebunden:
Stepper 145 + nachrüstbarer elektr. Selector (Modell 130; Modell 300/301/301B
funktionieren auch mit kleinen Anpassungen (= zusätzliches Relais.....)) für
W750, W780
Stepper 145 für
W 750-E, W780-E, W850, W850-A, W950 (Boxen hatten bereits elektr. Selector 130A ab
Werk; frühe Versionen der 750E und 780E hatten ab Werk den elektr. Selektor
301A.)
Wireless:
Stepreceiver Modell 135 (wireless) + nachrüstbarer elektr. Selector (Modell
130; Modell 300/301/301B funktionieren auch mit kleinen Anpassungen (= zusätzliches
Relais.....)) für
W750, W780
Stepreceiver 135 (wireless) für
W 750-E, W780-E, W850, W850-A, W950
Folgende Wallboxen für W 750 bis W950:
100 (multiwire, kein Stepper, aber bei W750 und W780 nachrüstbarer elektr.
Selector nötig)
115 (nur wireless mit Modell 135; 5 Cent Einwurf) (Ausführung in Catalin oder
Metall)
120 (2-wire zum 145er Stepper; 5 Cent Einwurf) (Ausführung in Catalin oder
Metall)
123 (nur wireless mit Modell 135; 5/10/25 Cent Einwurf) (Ausführung in Catalin
oder Metall)
125 (2-wire zum 145er Stepper; 5/10/25 Cent Einwurf) (Ausführung in Catalin
oder Metall)
430 (2-wire zum 145er Stepper; 5/10/25 Cent Einwurf) (Ausführung in Catalin)
107 (wireless barbox nur mit Modell 135; 5 Cent Einwurf; (Ausführung in Catalin
(und Metall?))
111 (2-wire zum 145er Stepper; 5 Cent Einwurf) (Ausführung in Catalin (und
Metall?))
1946 bis 1949:
Drahtgebunden:
Stepper 219 (rot oder silber) für
W 1015, W 1080, W1100
Wallboxen:
3031 (multiwire, kein Stepper, aber mit Terminalbox 218 (rot oder silber) (nicht
zwingend nötig)
3020 (3-wire zum 219; 5/10/25 Cent Einwurf) (Ausführung in Nickel)
3025 (3-wire zum 219; 5 Cent Einwurf) (Ausführung in Nickel und Hammerschlag)
Wireless:
Stepper 219 (rot oder silber) + Impulse Receiver 216 (rot oder silber)
für W 1015, W 1080, W 1100
Wallboxen:
3020 + 215 Impulse Transmitter
3045 (wireless, 5 Cent Einwurf) (Ausführung in Nickel und Hammerschlag)
2140 ("frogbox") + 212 Master Unit
Anmerkungen:
Weder sind Wallboxen noch Stepper von vor 1941 und von 1941 bis 1943 kompatibel (Pulsfrequenzen der Wallboxen sind unterschiedlich), noch können
meines Wissens nach Komponenten der Wireless-Systeme "gemischt" werden
(Trägerfrequenzen unterschiedlich).
Der 145er Stepper ist jedoch theoretisch in einer W 1015/1080/1100 nutzbar,
hatte aber ab Werk keinen "Jones-Plug", sondern war aderweise mit
Schrauben an einer Terminalbox in den Geräten W750-E/780-E/850/850-A/950
anzuschließen. Ich habe aber schon 145er Stepper mit (wohl nachgerüststem)
Stecker gesehen.
Dasselbe gilt für den Stepreceiver 135.
Die
Systeme 3xx und 1xx unterscheiden sich durch die Pulsfrequenzen zwischen
Wallbox und Stepper.
Die 331 Barbox und 320 "Sweet Music" Wallbox erzeugen die Wahlimpulse
sozusagen: tack.....tack.....tack.....tack.....und der 304 Stepper folgt
diesen Impulsen.
Eine 120er oder 125er Wallbox erzeugt die Wahlimpulse: tack, tack, tack,
tack und auch in dieser Geschwindigkeit folgt der 145er Stepper.
Aus diesem Grund ist es so, daß man an einen 304 Stepper (langsam) keine
120er oder 125er Wallbox (schnell) anschließen kann, denn der Stepper ist
mechanisch nicht in der Lage diesen schnell aufeinander folgenden
Wallboximpulsen zu folgen.
Andererseits kann man sehr wohl eine 331 Barbox oder die 320 "Sweet Music"
Wallbox an einen 145er Stepper anschließen.
Den langsamen Wallboximpulsen der 331 oder 320 kann der "schnelle" 145er
Stepper natürlich leicht folgen und "verzählt" sich nicht.
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Information by Jens HultgrenSteppers & wallbox id numbers are a common
source for confusion. This is especially true for Wurlitzer. There are
many units that are not mentioned in the manuals or the sales brochures.
The correct information has to be gathered from many sources - besides the
manuals and brochures, the service bulletins are important. Also talking
to older operators or technicians with a working memory (there aren't that
many around anymore) will clarify some of the issues. Such as:
Question: what is a
256A stepper?
Answer: the stepper used for hooking up 3W1s with a 104
select Wurlitzer.
Question: why does ONLY the 2300 series have square nylon
connectors?
Answer: Wurlitzer wanted to modernize in 1959. The outcry from
operators, stranded with equipment they could not use was so loud that
Wurlitzer retreated back to round plugs the following year.
Dedicated individuals with a longstanding passion
for the hobby will also be able to explain things. Bill Butterfield and
Brad Merchant comes to mind.
Here are the 1950-1961 Wurlitzer setups:
1250 - 48 select - 3048 wallbox (nickel) + 248 stepper (2 x 219 steppers
could be used)
1400/1450 - 48 select - 4851 wallbox (blue plastic) + 248 stepper (see
above)
1500/1550 - 104 select - 5204 wallbox (blue plastic) + 252 stepper
1500A/1550A - 104 select - 5205 wallbox (green buttons) + 253 stepper w.
square plugs (someone will have to check if a 5205 + 252 will work)
1600/1650/1600A/1650A - 48 select - 5206 wallbox (green buttons) + 248
stepper
1700 - 104 select - 5205 wallbox (green buttons) - 253 stepper (round
plugs - an interdace was made available)
1800 through 2504 - all 104 selects - 5207 wallbox (red buttons) + 257
stepper
255 steper -a mystery - mentioned nowhere by
Wurlitzer. Very similar to 257, but w/o a booster transformer
256 - only found with an "A" suffix - to be useed with 3W1
wallboxes
Was there ever a 251 or a 254 stepper built?
The 200 select Wurlitzers starting with the model
2000 had a built in junction box on the floor. These would normally have a
factory mounted stepper on top of them. However, the stepper is often
missing on machines found in Europe. Perhaps export models were sometimes
shipped without the stepper unit - same as with some Seeburg and Rockola.
Some of these steppers are interchangeable. The 2000
stepper is marked 2000, and does not interchange - 5 selector plugs and
outlets for the motorized title pages. 2100 - 4 plugs, also has flipping
pages. 2150, 2200, 2250 and up are similar, but the 2300 stepper does have
square plugs.
The 100 selects starting with the 2310 had junction
boxes similar to the 200 selects. These are also marked "2310"
etc. Only the 2310 stepper has square nylon plugs. The 259 steppers,
however, were hinged in below the mechanism. Later came a 259A and then a
259B model with plug-in relays and wired for built in wallbox speakers.
The 100 and 200 select wallboxes all had the
same basic shape. They started with the 5210 in 1956 for the model 2000.
This lovely wallbox came with twin coin entries that would only allow
5-10-25 cent play. It is depicted with white pushbuttons in the brochure,
but this wallbox is nearly always found with the later style green
pushbuttons. The white button 5210 is one of the hardest of all wallboxes
to find.
More common is the single half dollar coin entry
5250 wallbox, also 200 select. This came out in 1958 to accompany the 2200
and 2250 models.
The 5200 wallbox was the first 100 select wallbox,
accomplished by simply using only one row of letter buttons, and masking
the resulting hole in the cover with a stainless plate.
Last came the 5202 and 5252 wallboxes, updated with
a more complex credit system, and credit lights to the right of the pages.
Some of these wallboxes had an auxiliary speaker mounted in an appealing
chrome frame on two pillars above the wallbox.
Then came 1962, and the world went square. |