Satzung


Musikboxenverein e.V. (erster deutscher Musikboxverein)

Name und Sitz
Die Gesellschaft führt den Namen: Musikboxverein e.V.
Die Gesellschaft ist in das Vereinsregister beim AG - Hamm Nr. 1307 eingetragen
Die Gesellschaft hat ihren Sitz beim Vorsitzenden, z. Zt.

Werner Mersch
Fürstenstraße 42
48565 Steinfurt

§ 2 Ziel und Zweck der Gesellschaft
Die Gesellschaft hat sich folgende Ziele gesetzt:

  1. Zusammentragen von Informationen, Geräten, und Druckerzeugnissen, Bewahrung historischer Erkenntnisse und Zeugnisse der Musikbox-Entwicklung.

  2. Die Förderung der Kunst und Kultur dieser Epoche, verbunden mit der Rekonstruktion der Forschung und Wissenschaft (Musikboxhistorie), sollen Basis für eine Begegnungsstätte werden, in der man sich über die vergangene Entwicklung informieren und weiterbilden kann. Hierzu dienen auch unsere regionalen Treffen in Deutschland/Holland/Belgien und England sowie den U.S.A.
    Eine alljährliche Ausstellung, für die breite Bevölkerung im Ruhrgebiet, die sowohl den technischen Fortschritt und die Entwicklung der Musikbox vom wirtschaftlichen Aufbau der 50er Jahre bis zur modernen heutigen Zeit dokumentiert.

  3. Für die Gründung und Ausstattung eines Museums (Zweckbetrieb nach § 68 AO) sammeln die Gesellschaftsmitglieder Geräte, Druckerzeugnisse, Originalstimmen und Musik, die seit der Musikboxentwicklung erstellt oder gebaut wurden, restaurieren diese und stellen diese auf Wunsch dem Museum zur Verfügung.

  4. Bildungsarbeit auf dem Gebiet der Musikboxgeschichte und -technik für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

  5. Zur Völkerverständigung soll weltweit ein Austausch mit anderen Fördervereinen, Museen, Geschichtsinstituten und Historikern aufgebaut und evtl. Geräte oder Sonstiges ausgetauscht werden. Hierzu dienen auch unsere Treffen in Deutschland, Holland, Belgien und England sowie den U.S.A.
    Die Adressen unserer Mitglieder werden einmal im Jahr bekannt gegeben. (Vereinsheft)

  6. Der Satzungszweck verwirklicht insbesondere durch die spätere Gründung und Förderung eines Musikbox - Museums in Steinfurt, in welchem die breite Öffentlichkeit das Ergebnis der Sammlung erleben kann. Möglichst alle Geräte sollen original und funktionsfähig wiederhergestellt werden.

  7. Tanzaktivitäten im Stil der 50er Jahre zu fördern und in musikalischer Hinsicht zu unterstützen, sowie zu veranstalten.

  8. Die Gesellschaft ist nach § 55 Abs. 1 AO selbstlos tätig. Sie verfolgt nicht eigenwirtschaftliche Zwecke. Alle der Gesellschaft zufließenden Mittel dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mittel der Gesellschaft.

§ 3 Mitgliedschaft

  1. Mitglied kann jeder werden, der gewillt ist, die satzungsgemäßen Aufgaben der Gesellschaft zu fördern.

    1. Natürliche Personen

    2. Juristische Personen (Gesellschaften, rechtsfähige Vereine und andere Institutionen = korporative Mitgliedschaft)

  2. Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt durch Beitritt.

  3. Der Aufnahmeantrag bedarf der Schriftform. Der Vorstand kann mit zwei Stimmen eine Mitgliedschaft ablehnen.

  4. Personen, die sich in besonderen Maße Verdienste für die Gesellschaft erworben haben, können durch Beschluss der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt werden. Die Ehrenmitglieder haben die Rechte der ordentlichen Mitglieder. Sie sind von der Beitragszahlung befreit.

  5. Die Mitgliedschaft endet durch freiwilligen Austritt oder Ausschluss sowie Tod oder Auflösung der Gesellschaft. Der Austritt ist schriftlich an den Vorsitzenden bis zum 30.11. eines Jahres mit der Kündigung zum Ende des Kalenderjahres zu erklären.

  6. Bei Vorliegen besonderer Gründe, insbesondere bei vereinsschädigendem Verhalten, kann der Vorstand durch Beschluss sowie die Mitgliederversammlung durch einfache Mehrheit der abgebenden Stimmen ein Mitglied fristlos aus der Gesellschaft ausgeschlossen werden.

§ 4 Mitgliedsbeiträge und Spenden

  1. Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben werden Mitgliedsanträge erhoben, deren Höhe von der Mitgliederversammlung festgelegt wird. Der Mitgliedsbeitrag ist spätestens am 15.01. eines jeden Jahres fällig.

  2. Die satzungsgemäßen Aufgaben werden auch aus Spendenmitteln finanziert.

§ 5 Organe der Gesellschaft sind:

  1. Die Mitgliederversammlung

  2. Der Vorstand

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet jedes Jahr statt. Sie findet im Anschluss an unserer alljährlichen Ausstellung am Samstagabend statt. Jedes Mitglied wird über diesen Termin schriftlich Informiert (Vereinszeitung). Es gilt als dem Mitglied zugegangen, wenn es an die letzte vom Mitglied der Gesellschaft schriftlich bekannt gegebene Adresse gerichtet ist.

  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist vom Vorsitzenden oder seinen Stellvertreter einzuberufen:

    1. wenn der Vorstand dies mit einfacher Mehrheit beschließt

    2. wenn mindestens 1/10 der Mitglieder der Gesellschaft dies schriftlich verlangen.

  3. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Die Ausübung des Stimmrechts kann einem anderen Mitglied durch schriftliche Vollmacht übertragen werden, jedoch höchstens bis zu 3 Vollmachten.

  4. Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitzenden geleitet; ist auch dieser verhindert, so wählt die Mitgliederversammlung einen Versammlungsleiter. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert oder auch ergänzt werden.

  5. Die Mitgliederversammlung ist durch die anwesenden Mitglieder immer beschlussfähig.
    Die Mitgliederversammlung ist zuständig für

    1. Wahl des Vorstandes

    2. Änderung der Satzung

    3. Ausschluss von Mitgliedern (siehe § 4 .Abs. 6)

    4. Entgegennahme des Rechenschaftsberichtes des Vorsitzenden und des Schatzmeisters

    5. Entlastung des Vorstandes

    6. Wahl des/der Kassenprüfers

    7. Ernennung von Ehrenmitgliedern

    8. Festlegung der Mitgliedsbeiträge

    9. Auflösung der Gesellschaft

  6. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst.

  7. Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes, Datum und Zeit der Versammlung sowie der Abstimmungsergebnisse in einer Niederschrift festzuhalten. Die Niederschrift ist vom Geschäftsführer der Gesellschaft oder mindestens von drei anwesenden Mitgliedern zu unterschreiben.

§ 7 Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus 4 Mitgliedern.

    1. dem 1. Vorsitzenden

    2. dem stellvertretenden Vorsitzenden

    3. dem Schatzmeister

    Der 1. Vorsitzende kann die Gesellschaft alleine vertreten. Der stellvertretende Vorsitzende und der Schatzmeister können die Gesellschaft nur gemeinsam vertreten.
     

  2. Der Vorstand führt die laufenden Geschäfte der Gesellschaft, ihm obliegt die Verwaltung des Vermögens der Gesellschaft und die Ausführung der Mitgliederbeschlüsse.
    Der 1. Vorsitzende wird zum Geschäftsführer der Gesellschaft.
    Die Vorstandsmitglieder werden für die Dauer von vier Jahren, gerechnet nach der Wahl an, gewählt.
    Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, so kann der Vorstand für die restliche Amtsdauer des Ausgeschiedenen einen Nachfolger wählen.
    Die Wiederwahl der Vorstandsmitglieder ist zulässig.

  3. Der Vorstand erhält keine Vergütung, lediglich Ersatz der notwendigen Auslagen.

  4. Der Schatzmeister verwaltet die Vereinskasse und führt Buch über die Einnahmen und Ausgaben.
    Zahlungsanweisungen bedürfen der Unterschrift des Schatzmeisters oder des 1.Vorsitzenden.

  5. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom 1. Vorsitzenden und bei dessen Verhinderung vom Stellvertreter einberufen werden. Der Vorstand fasst seine Beschlüsse mit einfacher Stimmenmehrheit.

§ 8 Auflösung

  1. Beschließt die Mitgliederversammlung die Auflösung der Gesellschaft, so hat der letzte Vorstand die Auflösung durchzuführen.

  2. Bei Auflösung der Gesellschaft fällt das gesamte Vereinsvermögen an einen wohltätigen Zweck,
    der durch die Mitgliederversammlung bestimmt wird, die es unmittelbar und ausschließlich zu gemeinnützigen Zwecken zu verwenden haben.

§ 9 Schlussbestimmung
Soweit diese Satzung nichts anderes bestimmt, gelten die Vorschriften des BGB.
Sie tritt schon ab 01. Januar 2002 für unsere Vereinsmitglieder in Kraft. Sollten einzelne Vorschriften dieser Satzung im Gegensatz zu gesetzlichen Regelungen stehen, so führt dies nicht zur Nichtigkeit dieser Satzung. In diesem Fall hat die gesetzliche Regelung Vorrang.

Beschlossen Herne den 01.12.2001

 

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