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Der Tonarm einer
Fanfare 100 (auch Fanfare 60 und Fanfare 100
stereo) schwenkt nicht oder nur sehr, sehr langsam in Richtung
Plattensäule. Wenn die Musikbox zwischenzeitlich ausgeschaltet wird,
"arbeitet" sie danach etwas schneller.
Die Ursache vom beschriebenen Fehler liegt höchstwahrscheinlich an den
beiden gummibelegten Antriebsrädern unter der Hauptwelle. Diese
Gummibeläge sind entweder hart oder verölt oder porös (beschädigt). Du
musst die Hauptwelle abbauen, die Gummiräder gut reinigen, entfetten und
wieder griffig bekommen.
Vorsicht mit Schmiergel: es kann das Gummi zu sehr auf rauhen und somit
zerstören.
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Die
richtige Wahl wird gefunden, die Single herausgezogen, jedoch dreht sich
der Plattenteller nicht - Modelle mit Antriebsriemen
Nachdem die
Platte aus dem Magazin genommen und auf den Plattenteller gespannt
wurde, setzt der Tonarm auf. Danach öffnet sich
der Betriebsartenschalter, wodurch das Motor-Relais und das Stummrelais
abfallen.
Das Motor-Relais mr1 schaltet die elektrische Kupplung aus und mr2
schaltet den Spielmotor von 100V auf 80V um, da dieser nur noch den
Plattenteller antreiben soll.
Ggfs. ist hier der Defekt zu suchen.
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Eine
Prestige 160 fährt zur gewählten Single, hebt diese nur leicht an, zieht
sie nicht heraus.
(Hinweis: auch für andere Modelle)
Schau dir mal den Lagerpunkt (Achse) vom Arm an, der die Platte hoch
befördert. Er ist vermutlich in seinem Lagerpunkt verharzt.
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Eine Consul
(ES120ST) fährt zur gewählten Single, zieht diese nicht heraus und geht dann in
Ausgangsstellung zurück.
(Hinweis: auch für andere Modelle)
Es liegt ein Fehler im Laufwerk vor.
zum Ablauf: wenn eine gewählte Single erreicht ist, zieht der
Auslösemagnet an, so dass die Nockenwelle und in Folge der
Kupplungsstift betätigt werden. Das untere Zahnrad der Kupplungswelle
wird ausgekuppelt, das Transportrad nicht mehr angetrieben und das
Laufwerk stehet vor der gewünschten Position.
Gleichzeitig wird die Kupplungsschnecke eingekuppelt und der
Umsteuerhebel für die richtige Plattenseite betätigt. Die von der
Kupplungswelle getrieben Nockenwelle bewirkt, dass die Single aus dem
Magazin genommen und eingespannt wird.
Der Fehler sollte also in diesem Ablauf zu suchen sein. Oft sind
verharzte Mechanismen die Ursache.
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Eine NSM - alle
Modelle mit Antriebsriemen - findet die
richtige Wahl, zieht die Single heraus und legt sie gleich zurück, ohne
sie abzuspielen.
Der Schlitten findet zwar die Platte, aber nach dem Auflegen der
Nadel bleibt der Motor nicht stehen bzw. nur kurz und somit wird die
Platte gleich wieder weggelegt. Das ist sowohl bei den A als auch B
Seiten so.
Es kommen mehrere Fehlerquellen in Frage:
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Der
Betriebsartenschalter ist defekt oder verstellt.
-
Die Kupplung ist verharzt oder defekt.
-
Der Kupplungsmagnet zieht nicht richtig an (Verharzung).
-
Der Endabschalter
und/oder der Löschknopf ist aktiviert ist und die Single
wird deswegen zurückgelegt.
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Ein Bremswiderstand auf dem Netzteil
ist nicht in Ordnung bzw. abgebrannt. Dieser
lötet sich ganz gerne aus. Man findet ihn - je nach Ausführung des
Netzteils - oben links auf der Platine. Meist ist der Plastikdeckel dort
auch schon etwas angeschmort.
Wenn der Bremswiderstand nicht o.k. ist, dann hat die Maschine zu viel
Schwung und läuft so weit, dass der Betriebsartenschalter schon wieder
umschaltet, so dass die Maschine die Platte gleich wieder zurück legt.
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Eine NSM mit E-Technik findet die
richtige Wahl, zieht die Single heraus und legt sie gleich zurück, ohne
sie abzuspielen.
Der Schlitten findet zwar die Platte, aber nach dem Auflegen der
Nadel bleibt der Motor nicht stehen bzw. nur kurz und somit wird die
Platte gleich wieder weggelegt. Das ist sowohl bei den A als auch B
Seiten so.
Es kommen mehrere Fehlerquellen in Frage:
-
Es kann der
Betriebsartenschalter sein. Vielleicht ist dieser defekt oder verstellt.
In einigen Boxen ist zur Entlastung des Betriebsartenschalters eine
kleine Platine mit 4 Transistoren unter dem Tonarm nachträglich
installiert worden. Diese Platine ist dafür da, den Schalter zu
entlasten. Hier findet man häufig kalte Lötstellen oder defekte
Transistoren.
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Dann gibt es noch die
Möglichkeit, dass, je nach Ausführung des Schlittens, die Lichtschranke
der Endabschaltung (bzw. eigentlich die Schaltung, die sich dahinter auf
der Anschlußplatine vom Schlitten befindet) nicht in Ordnung ist.
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Zu guter Letzt kommt noch
ein abgebrannter Bremswiderstand auf dem Netzteil ins Spiel. Dieser
lötet sich ganz gerne aus. Man findet ihn - je nach Ausführung des
Netzteils - oben links auf der Platine. Meist ist der Plastikdeckel dort
auch schon etwas angeschmort.
Wenn der Bremswiderstand nicht o.k. ist, dann hat die Maschine zu viel
Schwung und läuft so weit, dass der Betriebsartenschalter schon wieder
umschaltet, so dass die Maschine die Platte gleich wieder zurück legt.
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Eine NSM
- alle Modelle mit Antriebsriemen - findet die
richtige Wahl und zieht die Single heraus. Danach dreht sich nichts
mehr. Nach einiger Zeit beginnt der Teller sich zu drehen. Wird der
Tonarm zum Ende der Platte geführt, geht alles wieder normal, aussuchen
und Abspielen.
Es kommen zwei Möglichkeiten infrage:
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Der Antriebsriemen
rutscht durch, weil er fettig ist. Er sollte gereinigt werden.
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Die Wippe, die den
Andruck macht, ist festgeklebt. Abhilfe: reinigen
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Eine NSM mit ES-II-Technik findet die
richtige Wahl und zieht die Single heraus. Danach dreht sich nichts
mehr, d.h. die Single wird nicht abgespielt.
Es könnte
sein, dass ein Problem mit/in der Kupplung und Nockenwelle vorliegt. Ist
beides verharzt, so dass sich dies mechanisch nur schlecht bewegen kann,
sollte Reinigung Abhilfe verschaffen. Es kommt auch vor, dass die
Kupplungen brechen.
Der Arm, der den Antriebsmotor für den Plattenteller an die Rolle
anpresst, könnte ebenfalls verharzt sein. Dann läuft der Motor leer.
Das Problem könnte auch mit dem Betriebsartenschalter zusammenhängen.
Dazu aus dem Service Manual (sinngemäß):
"Dieser wird geöffnet, wodurch das Motorrelais abfällt und die
Stummschaltung des Verstärkers ausgeschaltet ist.
Durch
die Kontakte mo 1 und mo2 des Motorrelais wird der Antriebsmotor
ausgeschaltet und über den Transistor T206 mit beiden Wicklungen an
eine Gleichspannung gelegt. Dadurch wird er gebremst. Elko C216
wurde in der Zwischenzeit geladen, so dass negative Spannung an T
207 anliegt.
Bei
Entladung des Elkos C216 sinkt diese Spannung und über R233 und C215
erfolgt auch ein Absinken der Spannung an Basis T208. Dieser öffnet
sich, und leitet die Restladung von C216 ab. Wenn C216 keine
Spannung mehr liefert, sind T206 und T207 gesperrt. Somit nach ca. 1
- 1,5 sek. der Bremsvorgang beendet."
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Nach dem Wählen und Finden einer
B-Seite wird die Single herausgezogen, verhakt sich am
Tonarm, der nicht richtig herübergeschwenkt ist (Modelle bis
E-Technik)
Das Laufwerk sollte ausgebaut und gründlich von
Verharzungen gereinigt werden.
Danach kann man versuchen, mit der Hand die Ausgangsstellung wieder zu
erreichen. Das heißt, man dreht mit der Hand die Schnecke die
normalerweise vom Motor gedreht wird - solange bis der Plattengreifarm
wieder "eingeklappt", also aufliegend ist. Die Welle sieht man von
vorne.
Wichtig: zunächst geht das drehen leicht, dann ist es schwergängiger und
man muß fester drehen, um den Punkt des Umschaltens zu überwinden.
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Es wird immer dieselbe
Single aufgenommen, zurückgelegt und wieder aufgenommen, ohne sie
abzuspielen
Habe ein
Problem mit einer NSM Consul 120.
Nachdem eine Platte gespielt wurde, wird sie ins Plattenfach zurückgelegt,
aber dann sofort wieder aufgenommen und wieder abgespielt, und
zurückgelegt, und abgespielt,...
Das heißt, der Wagen fängt nach dem Abspiel nicht an zu laufen, um eine
neue Platte zu suchen, sondern die alte wird immer wieder gespielt.
Antwort:
Vermutlich ist das Problem mechanischer Art.
Mit etwas Glück, hat sich der Mechanismus nur verklemmt, weil er
verharzt ist. Im schlimmsten Fall ist etwas gebrochen, was aber in der
Regel repariert werden kann.
Im ausgeschalteten Zustand den Laufwagen ausbauen, die Kabel entfernen.
Hinweis: merken, welches rechts und welches links war
Dann den Laufwagen so drehen, dass man auf die Unterseite sieht. Fast
mittig sieht man einen Metallhebel, der beweglich ist.
Ist bei dem Laufwagen der Consul 120 dieser Hebel mit der Achse im
Abspielstellung oben und geht nicht nach unten, ist er vermutlich
verklebt.
Abhilfe: den Hebel ganz nach oben drücken und etwas Ballistol auf
die (meistens) weiße Achse und auf das daran hängende Zahnrad sprühen.
Etwas einwirken lassen.
Nun die Kabel wieder anstecken, den Laufwagen aber noch nicht wieder in
die Schiene setzen. Die Box einschalten und die Resettaste drücken.
Alternativ kann man auch den Tonarm soweit leicht nach vorne drücken,
bis die Endposition erreicht ist.
Sollte der Greifer nun nach unten gehen und dort bleiben, funktioniert
die Mechanik, und es ist nichts gebrochen:
Eine gründliche Überholung des Laufwerkes wäre
dennoch zu empfehlen, da i.d.R. auch andere Teile verharzt sind.
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Nach
erfolgreicher Wahl wird diese abgespielt und die Single zurückgelegt. Bei jeder
weiteren Wahl fährt das Laufwerk nur hin und her und geht dann in
Parkposition. Wird die Box für 10 Sek. aus- und dann wieder
eingeschaltet, wird wieder nur die allererste Wahl genommen.
Dabei ist es unerheblich, welche Wahl zuerst getätigt wird, jede wird
problemlos angenommen und abgespielt; jedoch keine weitere.
Kreditgerät, Laufwerk und Steuerzentrale wurden schon überholt.
Der vom NSM verwendete Ferritkerspeicher vergißt keine Wahl, selbst
nach langen Zeiten ohne Spannung. Wenn also die weiteren Wahlen nie
gespielt werden, werden sie vermutlich nicht eingeschrieben. Test:
mittels Fahrknopf das Laufwerk laufen lassen. Sollten noch Wahlen
eingeschrieben sein, müßten diese nun gefunden werden.
Ist das nicht der Fall, ist der Fehler im Einschreib-Stromkreis zu
suchen sein. Die beiden 15 µF Elkos sollten erneuert werden. Ist nur
einer der beiden nicht mehr in Ordnung, könnte er nach der ersten Wahl
die Spannung herunter ziehen. |