FAQ Musikboxen im Archiv von Jukebox-World

Ton und Klangqualität - mögliche Fehler und Vorgehen

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Die Ton- bzw. Klangqualität ist nicht zufriedenstellend

  • Höhen verzerren oder fehlen
  • Bässe sind dumpf, kratzen oder fehlen
  • Leistung fehlt
  • Störgeräusche oder andere Nebengeräusche im Hintergrund bzw. Ton überlagernd
  • kein Ton
  • Tonschwankungen
  • Brummgeräusche bei eingeschaltetem Verstärker
  • Leiern
  • zu langsame Umdrehungen
  • usw.

Mögliches Vorgehen: überprüfen aller Komponenten von der Tonnadel bis zu den Lautsprechern

  • Steckverbindungen: überprüfen, ggfs. noch einmal rausziehen und neu stecken
  • Tonsystem und Tonnadel:
    • ist das richtige Tonsystem eingebaut? Magnet statt Keramik/Kristall oder umgekehrt?
    • ist die richtige Nadel mit entsprechender Spitze eingesetzt? Einige Tonnadeln wir z.B. Cobra, Astatic N-29, Ronnette TO 284 gibt es für unterschiedliche Anwendungen: 78 rpm (3 mil), 45 rpm mono (1 mil) und 45 rpm stereo (0.7 mil).
    • Nadel auf Beschädigung oder Abnutzung überprüfen
    • Nadel auf richtige Montage im Tonkopf überprüfen
    • Anschlüsse überprüfen - die Abschirmung der Tonabnehmerleitung darf nur am Cinchstecker angeschlossen sein, am anderen Ende ist sie nicht angeschlossen
    • Funktion des Tonsystems überprüfen - die Kristalle in Kristallsystemen können durch Luftfeuchtigkeit zerstört sein, die Leistung läßt dann nach, einzelne Kanäle fallen aus
  • Auflagedruck überprüfen und ggfs. anpassen
    • Magnetsysteme: 3-5 g
    • Kristall- und Keramiksysteme: 4-8 g
  • Tonarm gut ausbalancieren
  • Überprüfen des Tonarmkabels: brüchig, Lötstellen, hat der Stecker im Verstärker guten Kontakt
  • Überprüfen des Tonsignals:
    • Signal der Musikbox in einen externen, geprüften Verstärker geben - klingt es unsauber, liegt es am Tonsignal (Hinweis: gilt nicht für Musikboxen mit dem Cobra-System)
    • ein Stück blanken Draht in die Tonabnehmerbuchse am Verstärker stecken. (Hier gibt es keine gefährliche Spannung).Wenn der Verstärker in Ordnung ist, sollte das Brummen auf beiden Kanälen (bei stereo) etwa gleich laut sein: Somit hätte das Tonabnehmerkabel selber oder das Tonsystem einen Defekt.
      Hinweis: es müßte für jeden Stereokanal einen Buchsenkontakt geben, bei dem ein lautes (abhängig von der eingestellten Lautstärke) Brummen aus dem zugehörigen Lautsprecher zu hören ist.
  • Überprüfen des Verstärkers:
    • sind alle Schalter und Regler gut beweglich und arbeiten sauber - evtl. mit Ballistol einsprühen
    • Kontakte sauber
    • zum Testen Verstärker an eine externe Anlage anschließen: klingt es unsauber, liegt es am Verstärker (Hinweis: gilt nicht für Musikboxen mit dem Cobra-System)
    • Röhren überprüfen
    • Verstärker ggfs. überholen lassen und defekte Bauteile ersetzen
    • Stummrelais prüfen
    • eine Platte spielen lassen, damit der Verstärker nicht stumm geschaltet ist. Dann den Stecker des Tonabnehmers vom Verstärker abziehen. Kommt aus den Lautsprechern ein schwaches Rauschen, ist der Verstärker ok; wenn es weiterhin brummt, hat er einen Defekt.
    • Wichtig: Röhrenverstärker nie ohne angeschlossene Lautsprecher betreiben!
    • falls umschaltbarer Verstärker für Keramik und Magnetsysteme: steht der Schalter richtig?
  • Überprüfen des Lautstärkereglers
  • Überprüfen der Lautsprecher:
    • zum Testen Lautsprecher an eine Stereo-Anlage anschließen - wenn sie Kratzen oder Klappern reparieren lassen oder tauschen
    • Zustand der Membranen
    • Anschluß zweier Baßlautsprecher - die Phasen könnten vertauscht angeschlossen sein. Dadurch heben sich die Bässe gegeseitig auf. Am einfachsten ist es, einen Baß-LS abzu klemmen und hören, ob die Bässe stärker werden.
    • beim Abspielen den Tonarm per Hand leicht anheben. Wenn das Brummen dann noch da ist, ist der Fehler am Tonabnehmersystem oder am Verstärker zu suchen. Um das weiter einzugrenzen kann man den Tonabnehmerstecker am Verstärker abziehen. Wenn das Brummen dann noch da ist, ist der Fehler im Verstärker zu suchen.
      Wichtig: Röhrenverstärker nie ohne angeschlossene Lautsprecher betreiben!
  • Überprüfen aller Gummilager der Motoren
    • spröde, poröse Lager absorbieren die Vibrationen des Motors nicht genug
    • spröde, poröse, beschädigte oder gar fehlende Lager lassen den Motor nicht in der optimalen Stellung arbeiten
  • Übertragung von störenden Geräuschen, z.b. durch den Motor, Antriebsräder, defekte Gummipuffer, fehlende Erdung. Störquellen beseitigen
  • AMI:
    • Überprüfen aller Gummilager der Motoren (Bis Modell AMI K frühe Version)
  • Rock-Ola:
    • Verstärker, die sowohl für Magnet- als auch Kristallsysteme umschaltbar sind (R.O. 442 - 445) - ist der Schalter in der richtigen Position?
    • Kohlebürsten des Greifermotors sind abgenutzt und verursachen ein Bürstenfeuer und Funkstörung; dies wird in die Endstufe gestreut, was sich über die Lautsprecher bemerkbar macht.
    • Modell 1478/85 (Tempo 2): ist das Tonsystem phasenverdreht angeschlossen?
      Hinweise zum Elac KST 103
    • Überprüfen der Gummilager des Plattentellermotors
      Rock-Ola Jukebox Musikbox
  • Seeburg:
    • überprüfen der Motorkupplung - sie muß weich und geschmeidig sein
    • Überprüfen aller Gummilager der Motoren. inkl. der im Plattenteller
    • hochfrequentes Wimmern: überprüfen der Kugellager im Plattenteller - sie müssen leichtgängig sein.
      (in der Regel sind sie es ...). Sie bewegen sich nur wenige Millimeter, aber genau das ist wichtig.
      Seeburg Jukebox Musikbox
  • Wurlitzer:
    • wird das Cobra System verwendet, bedarf es der sog. Cobra-Leitung
    • Überprüfen aller Gummilager der Motoren
  • NSM: alternde Kondensatoren verursachen u.U. Lauf- bzw. störende Nebengeräusche
    • siehe Hum: Tonic for an NSM CITY II - pdf
    • Fanfare 60/100:
      • Tonsystem: dieses System spielt alte Mono-Platten i.d.R. besser ab als neuere Stereo-Singles. Dies ist konstruktionsbedingt - das System kann den horizontalen Bewegungen bei Mono-Aufnahmen besser folgen als den vertikalen und horizontalen der Stereo-Aufnahmen; Gummisteg, auf dem die Nadel aufliegt, ist verhärtet
      • Antrieb: das Gummi der Antriebsräder für den Plattenteller sind hart, spröde, rissig, beschädigt, haben Dellen
      • Motor: die Gummipuffer der Motors fehlen bzw. sind nicht adäquat ersetzt, sind gerissen oder verhärtet
      • Tonarm: Tonarmkabel zu stramm installiert oder beschädigt; Auflagegewicht zu hoch
      • Antriebsräder sind beschädigt, ausgehärtet, spröde, rissig, weisen Dellen auf
    • Modelle mit Antriebsriemen: Riemen sind ausgeleiert
    • Gummi des Plattentellerrands ist beschädigt
  • Wiegandt:
    • Tonmaster Tonsystem: dieses System spielt alte Mono-Platten i.d.R. besser ab als neuere Stereo-Singles. Dies ist konstruktionsbedingt - das System kann den horizontalen Bewegungen bei Mono-Aufnahmen besser folgen als den vertikalen und horizontalen der Stereo-Aufnahmen; Gummisteg, auf dem die Nadel aufliegt, ist verhärtet

 

kein Ton

Hier sollten zunächst alle Verbindungen überprüft werden. Danach nimmt man sich die einzelnen Komponenten vor, um den Fehler einzugrenzen.
  • Überprüfen des Tonabnehmers:
    • Steckerchen / Kontakte am Tonsystem
    • Tonarmkabel: Anschluß selbst kontrollieren, auf Kabelbruch testen
    • Tonnadel auf festen Sitz überprüfen
  • Überprüfen des Tonsignals:
    • Eingangsstecker im Verstärker überprüfen
    • Signal der Musikbox in einen externen, geprüften Verstärker geben (Hinweis: gilt nicht für Musikboxen mit dem Cobra-System)
    • ein Stück blanken Draht in die Tonabnehmerbuchse am Verstärker stecken (hier gibt es keine gefährliche Spannung). Wenn der Verstärker in Ordnung ist, sollte das Brummen auf beiden Kanälen (bei stereo) etwa gleich laut sein: Somit hätte das Tonabnehmerkabel selber oder das Tonsystem einen Defekt.
      Hinweis: es müßte für jeden Stereokanal einen Buchsenkontakt geben, bei dem ein lautes (abhängig von der eingestellten Lautstärke) Brummen aus dem zugehörigen Lautsprecher zu hören ist.
  • Überprüfen des Verstärkers:
    • zum Testen Verstärker an eine externe Anlage anschließen: klingt es unsauber, liegt es am Verstärker (Hinweis: gilt nicht für Musikboxen mit dem Cobra-System)
    • ggfs. wird die Stummschaltung nicht deaktiviert
    • Wichtig: Röhrenverstärker nie ohne angeschlossene Lautsprecher betreiben!
  • Überprüfen des Lautstärkereglers
  • Überprüfen der Lautsprecher:
    • zum Testen Lautsprecher an eine Stereo-Anlage anschließen
    • Wichtig: Röhrenverstärker nie ohne angeschlossene Lautsprecher betreiben!

 

Tonschwankungen

Zusätzlich zu den o.g. Hinweisen sollte sichergestellt werden, dass Verstärker und Lautsprecher an sich und die Verbindungen untereinander in Ordnung sind (Steckverbindungen, Leitungen, fester und richtiger Sitz der Röhren). Ein Verstärker sollte - vor allem nach vielen Jahren - ggfs. überholt werden. Röhrenfassung, -sockel und -pins sowie Steckverbindungen sollten sauber sein, ggfs. reinigen; Leitungen dürfen nicht gequetscht, verklemmt oder beschädigt sein.

Alle Steckverbindungen und alle Röhren (Vorsicht bei den Endröhren - diese werden sehr heiß) am Verstärker bewegen, während eine Platte spielt. Wenn beim Bewegen eines Steckers bzw. Röhre der Fehler auftritt, ist das vermutlich die Fehlerquelle. Zum Beheben des Fehlers genügt es meist, den Stecker bzw. die Röhre so lange weiterzubewegen (bei laufendem Gerät) bis dabei kein Geräusch mehr entsteht oder mehrmals aus- und einzustecken (bei abgeschaltetem Gerät). In hartnäckigen Fällen kann es nötig sein, die Stifte mit einer feinen Messingdrahtbürste zu reinigen.
Wenn das alles nicht zum Erfolg führt, dürfte eine Röhre dabei sein, zu sterben. Röhren, die einen derartigen Fehler verursachen, sind fast immer klopfempfindlich. Es ist am besten, auf jede einzelne Röhre mehrmals mit dem Kunststoffheft eines mittelgroßen Schraubenziehers zu klopfen. Damit die Röhre dabei nicht aus der Fassung geklopft wird, mit einem Finger dagegenhalten. Das gilt hauptsächlich für die "kleinen" Vorstufenröhren.
Die drei großen Röhren (2 x 6L6 und 5U4) sind selten klopfempfindlich, aber sie verursachen bei einem Defekt meistens ein anderes Fehlerbild. Die Eingangsröhre 6J5 verursacht beim Abklopfen ein Geräusch, ähnlich wie wenn man gegen ein Mikrofon klopft. Das ist kein Fehler, die Fassung der Röhre ist aus diesem Grund in Gummi gelagert.

Alternativ zum Klopftest kann man auch nacheinander jede Röhre einzeln austauschen.
Generell ist wichtig ist, sich genau zu merken, was man gemacht hat, um es ggfs. rückgängig machen zu können.

 

Brummgeräusche aus dem Lautsprecher bei eingeschaltetem Verstärker

Kondensatoren und Widerstände altern im Laufe der Jahre und können zu Tonstörungen führen. Auch das Brummen kann hierin begründet sein. Der Verstärker sollte also daraufhin untersucht und überholt werden.
Zum Eingrenzen des Fehlers: beim Abspielen den Tonarm per Hand leicht anheben. Wenn das Brummen dann noch da ist, ist der Fehler am Tonabnehmersystem oder am Verstärker zu suchen.
Um das weiter einzugrenzen kann man den Tonabnehmerstecker am Verstärker abziehen. Wenn das Brummen dann noch da ist, ist der Fehler im Verstärker zu suchen.
Wichtig: Röhrenverstärker nie ohne angeschlossene Lautsprecher betreiben!

 

Umdrehungszahl deutlich zu gering
Neben den oben sowie weiter unten aufgeführten Hinweisen zum Leiern sollte überprüft werden, ob die Box für 50Hz. ausgelegt ist. Importierte Jukeboxen aus den USA sind ggfs. noch für 60 Hz. ausgelegt. Dann beträgt die Umdrehung bei Singles ca. 38 RPM, bei Schellackplatten ca. 65 RPM.
Umrüstung bei

  • AMI: für Singleboxen gibt es spezielle Federn, die den Durchmesser des Plattentellermotors vergrößern. Sie werden auf das obere Ende der Motorenwelle gedreht.
  • Rock-Ola: für Singleboxen gibt es spezielle Federn, die den Durchmesser des Plattentellermotors vergrößern. Sie werden auf das obere Ende der Motorenwelle gedreht.
  • Seeburg: bei Singleboxen muß der Zahnradsatz gewechselt werden.
  • Wurlitzer: bei Schellackboxen muß der Zahnradsatz gewechselt werden; bei Singleboxen wird das Antriebsrad ausgetauscht.

Für alle Modelle besteht auch die Möglichkeit, einen elektronischen Frequenzwandler zu verwenden. Unabhängig davon wird natürlich weiterhin ein Vorschalttransformator für die Anpassung von 230 V an 117 Volt benötigt.
Hinweis: spätere Modelle waren oft schon vom Hersteller aus für 50 Hz. und 230 V vorgesehen. In dem Fall ist auch kein Vorschalttrafo notwendig. Bei Seeburg sind diese Modelle als Export-Modelle mit einem "E" und "H5" in der Typenbezeichnung gekennzeichnet.

 

Leiern und Geichlaufschwankungen, zu langsame Umdrehungen bei Rock-Ola und AMI
Generell für alle Boxen - unabhängig vom Hersteller gilt - dass ein Leiern von Geschwindigkeitsschwankungen verursacht wird. Die Ursache hierfür können vielfältig sein. Der Verstärker selber hat nichts damit zu tun.
Leiern im kalten Zustand, d.h. mit dem sich Erwärmen der Komponenten verschwindet das Leiern,  weist darauf hin, dass der Abspielmechanismus schwergängig ist - wahrscheinlich durch verharztes Öl. Abhilfe bringt eine gründliche Reinigung.

Mögl. Ursache

Abhilfe

Gummi des Antriebsrades unter dem Plattenteller hat durch lange Standzeit eine Delle.

Antriebsrad bzw. Gummi austauschen

Das Gummi des Antriebsrades unter dem Plattenteller ist hart bzw. zu glatt

Antriebsrad und Plattentellerinnenseite des Plattentellers verdreckt

Beides muß öl- und fettfrei sein. Reinigen mit Waschbenzin oder Isopropanol (gibt es in der Apotheke). Keinen Verdünner oder ähnliches verwenden, da dieser das Gummi zerstört.

Achse des Antriebsrades und Achse des Plattentellers verdreckt

Plattenmotor, Plattentellerachse und Achse des Gummirades sind nicht geölt

Ölen. Hinweis: generell nur leichtes, harz- und säurefreies, hochwertiges Öl verwenden. Wir empfehlen BALLISTOL.

Zapfen, auf dem sich das Antriebsrad dreht, verbogen, so dass es unrund läuft und sich auch rauf und runter bewegt richten oder ersetzen

Grip zum Drehen des Plattentellers zu gering

Test: wird der Plattenteller mit der Hand angehalten, muß er nach dem Loslassen innerhalb einer Umdrehung wieder auf Normaldrehzahl sein. Kommt er es nicht, ist der Grip zu gering. Abhilfe: Punkte 1 und 2.

Andruckfeder des Antriebsrades ausgeleiert oder zu stark gespannt

Ersetzen

Auflagedruck des Tonarmes zu hoch

Justieren

Plattenantriebsmotor bzw. Achse verdreckt

Achse reinigen, Motor zerlegen und reinigen - wie oben beschrieben

Antriebsmotor ist nicht zentriert, die Aufhängung nicht in der Waage, da die Lagergummis (drei Stück) defekt sind oder fehlen

Lagergummis ersetzen.
Hinweis: bis zum Modell Rock-Ola 443 bzw. AMI K (frühe Version) darauf achten, dass die Distanzhülsen in den Gummis vorhanden sind. Man riskiert sonst, die Schrauben in die Wicklungen des Motors zu drehen, was einen Kurzschluß zur Folge hätte.

Achse des Antriebsmotors hat einen Schlag und läuft dadurch unrund Motor wechseln
schwergängiger Abspielmechanismus durch verharztes Öl Reinigung

Antrieb schleift durch Kontakt mit der Halterung

beheben

Mittelloch der Single ist nicht zentrisch

Single austauschen

Plattenteller ist beschädigt (Delle o.ä.) und läuft dadurch unrund

austauschen

50 Hz. Feder fehlt (deutlich zu langsam - ca. 38 U/Min statt 45) Montieren
Musikbox mit Automix: Box ist auf 33 RPM geschaltet Mechanischen Fehler beheben

 

Leiern und Geichlaufschwankungen, zu langsame Umdrehungen bei Wurlitzer (USA und Deutschland)
Generell für alle Boxen - unabhängig vom Hersteller gilt - dass ein Leiern von Geschwindigkeitsschwankungen verursacht wird. Die Ursache hierfür können vielfältig sein. Der Verstärker selber hat nichts damit zu tun.
Leiern im kalten Zustand, d.h. mit dem sich Erwärmen der Komponenten verschwindet das Leiern,  weist darauf hin, dass der Mechanismus schwergängig ist - wahrscheinlich durch verharztes Öl. Abhilfe bringt eine gründliche Reinigung.

Mögl. Ursache

Abhilfe

Der Antriebsriemen ist spröde, hart oder ausgeleiert

ersetzen

Spröde, poröse oder gar fehlende Lager oder Gummi-Metall-Puffer: diese absorbieren die Vibrationen des Motors nicht genug und lassen ihn nicht in der optimalen Stellung arbeiten

ersetzen

Das Antriebsrad ist nicht leichtgängig.

1. falls verharzt: reinigen
2. falls Öl fehlt: einige Tropfen Öl

Die Platte streift am Liftarm oder an der Rampe und wird dadurch gebremst.

neu justieren

Das Zahnrad auf der Motoreinheit hat einen beschädigten Zahn, was sich bremsend auswirkt.

ersetzen

Den Motorlagern fehlt Öl, sie sind nicht leichtgängig.

ölen

schwergängiger Abspielmechanismus durch verharztes Öl Reinigung

Auflagedruck des Tonarmes zu hoch

Justieren

Das Mittelloch der Single ist nicht zentrisch.

Single austauschen

Mechaniken mit senkrechter Abspielung: Überprüfen, auf welcher Rille der Riemen läuft. Die Rille mit dem kleineren Durchmesser ist für 60 Hz, die andere für 50 Hz. Der Riemen muß in der Rille für 50 Hz. liegen.

 

Leiern und Geichlaufschwankungen, zu langsame Umdrehungen bei Seeburg
Generell für alle Boxen - unabhängig vom Hersteller gilt - dass ein Leiern von Geschwindigkeitsschwankungen verursacht wird. Die Ursache hierfür können vielfältig sein. Der Verstärker selber hat nichts damit zu tun.
Leiern im kalten Zustand, d.h. mit dem sich Erwärmen der Komponenten verschwindet das Leiern,  weist darauf hin, dass der Mechanismus schwergängig ist - wahrscheinlich durch verharztes Öl. Abhilfe bringt eine gründliche Reinigung.

Mögl. Ursache

Abhilfe

Die spröde, harte oder rissige Gummikupplung absorbiert die Vibrationen des Motors nicht bzw. ungenügend

ersetzen

Der spröde, harte oder rissige Gummipuffer absorbiert die Vibrationen des Motors nicht bzw. ungenügend

ersetzen

Die Gummis im Plattenteller sind spröde, poröse oder  fehlen und absorbieren die Vibrationen des Plattentellers nicht bzw. ungenügend

ersetzen

Die Kugellager im Plattenteller sind fest. Sie müssen leichtgängig sein. in der Regel sind sie es ...). Sie müssen einige wenige Millimeter beweglich sein.

Reinigen, lösen

Die oberen und unteren Gummilager des Motors sind spröde, poröse oder fehlen und absorbieren die Vibrationen des Motors nicht bzw. ungenügend

ersetzen

schwergängiger Abspielmechanismus durch verharztes Öl Reinigung

Auflagedruck des Tonarmes zu hoch

Justieren

Das Mittelloch der Single ist nicht zentrisch.

Single austauschen

 
Leiern und Geichlaufschwankungen, zu langsame Umdrehungen, Tonstörungen bei Jupiter

Generell für alle Boxen - unabhängig vom Hersteller gilt - dass ein Leiern von Geschwindigkeitsschwankungen verursacht wird. Die Ursache hierfür können vielfältig sein. Der Verstärker selber hat nichts damit zu tun.
Leiern im kalten Zustand, d.h. mit dem sich Erwärmen der Komponenten verschwindet das Leiern,  weist darauf hin, dass der Mechanismus schwergängig ist - wahrscheinlich durch verharztes Öl. Abhilfe bringt eine gründliche Reinigung.

Mögl. Ursache

Abhilfe

Die spröde, harte oder rissige Gummikupplung absorbiert die Vibrationen des Motors nicht bzw. ungenügend

ersetzen

Spröde, harte oder rissige Gummi-Metall-Puffer absorbieren die Vibrationen des Motors nicht bzw. ungenügend

ersetzen

Der Antriebsriemens des Plattentellers ist spröde, poröse oder hart

ersetzen

schwergängiger Abspielmechanismus durch verharztes Öl Reinigung

Auflagedruck des Tonarmes zu hoch

justieren

Andruck der Schallplatte ist zu hoch

justieren

Mittelloch der Single ist nicht zentrisch Single austauschen
Zentrierung für die Schallplatte ist dejustiert justieren
Motorkondensator ist leistungsschwach ersetzen

 
Leiern, und Geichlaufschwankungen, zu langsame Umdrehungen und Laufgeräusche bei NSM

Generell für alle Boxen - unabhängig vom Hersteller gilt - dass ein Leiern von Geschwindigkeitsschwankungen verursacht wird. Die Ursache hierfür können vielfältig sein. Der Verstärker selber hat nichts damit zu tun.
Leiern im kalten Zustand, d.h. mit dem sich Erwärmen der Komponenten verschwindet das Leiern,  weist darauf hin, dass der Mechanismus schwergängig ist - wahrscheinlich durch verharztes Öl. Abhilfe bringt eine gründliche Reinigung.

Mögl. Ursache

Abhilfe

Die Antriebsräder des Plattentellers bei den Fanfare Modellen sind nicht mehr griffig, beschädigt, zu hart, rissig o.ä.

ersetzen

Die bzw. der Antriebsriemen des Plattentellers sind/ist spröde, poröse oder hart (bis Modelle 120/160D - 1976/77, nicht E- oder ES-Technik).

ersetzen; beim Zusammenbau muß der Antriebsmotor neu ausgerichtet werden, damit der Riemen mittig auf den Zwischenrädern läuft.

Die Oberfläche der Zwischenräder sowie die Motorachse sind verdreckt.

Mit Spiritus reinigen, ebenfalls sämtliche Lagerachsen entharzen und leicht ölen.

Gummirand des Plattentellers und Motorachse sind verdreckt.

mit Spiritus reinigen
siehe auch: My Record Slows Down or will not hold speed - E/ES/ESII/ESIII/ESIV-Technic for 45 RPM - pdf

Tonarmfedern ausgeleiert (z.B. durch gewaltsames Überdehnen)

ersetzen

schwergängiger Abspielmechanismus durch verharztes Öl reinigen

Auflagedruck des Tonarmes zu hoch

justieren

Das Mittelloch der Single ist nicht zentrisch.

Single austauschen

Das Tonarmkabel ist beschädigt oder zu stramm installiert. ersetzen

 

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